Wer in der evangelischen Kirche heiratet, wird
irgendwann zum Traugespräch gebeten. Nun macht man so was ja nicht
jeden Tag - deshalb hier ein paar Infos, was bei einem solchen Gespräch
mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer passiert:
Keine Sorge: Niemand will Sie prüfen, Ihre
Bibelfestigkeit testen oder Ihnen sonst wie zu Leibe rücken. Vor allem
will die Pfarrerin oder der Pfarrer Sie vor der Trauung besser kennen
lernen und mit Ihnen den Gottesdienst vorbereiten. Schließlich ist die
Hochzeit für alle Beteiligten ein wichtiges und aufregendes Ereignis,
und je besser dieser Tag geplant wird, desto entspannter können alle
sein.
Im Traugespräch - bei manchen Pfarrerinnen
oder Pfarrern sind es auch zwei Termine – werden zunächst einmal ganz
formale Dinge geklärt: Namen, Konfession, Geburtsdaten. Dann besprechen
Sie den Ablauf Ihres Traugottesdienstes. Hier können Sie klären, welche
Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, wie Sie oder Ihre Freunde sich am
Gottesdienst beteiligen können, welche Lieder gesungen werden usw.
Außerdem können Sie entscheiden, welchen Trauspruch Sie für sich nehmen
möchten; bei der Auswahl ist Ihnen der Pfarrer oder die Pfarrerin gerne
behilflich.
Es soll aber auch zur Sprache kommen, was
es heute bedeutet, eine christliche Ehe zu führen und was der Glauben
an Gott für eine Partnerschaft bedeuten kann. Das ist vielleicht der
persönlichste Teil eines Traugespräches, aber viele Paare finden im
Nachhinein, dass es auch der interessanteste war und ihnen wirklich
etwas gebracht hat. Es kann durchaus sein, dass man im Traugespräch
ganz neue Seiten der Partnerin oder des Partners kennen lernt. Denn
sich mit etwas Zeit zusammen zu setzen und sich einmal richtig Gedanken
zu machen über das Verhältnis zum Partner, zur Ehe, zu Gott und Glauben
– wann macht man so etwas schon?
Also: bei allem Stress, den Ihre Hochzeit
vermutlich mit sich bringt, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen.
Bringen Sie etwas Zeit mit und genießen Sie das Traugespräch....
Hier finden Sie geeignete Trausprüche
|