Gottesdienste

26. Februar 2012 10 Uhr: Gottesdienst mit Gemeindeversammlung

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Veranstaltungen

21. April 2012 20 Uhr: Kirchenkabarett Nordelbien

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Spendenprojekte

Spendenkonto Kirchenkreis Plön-Segeberg, Sparkasse Holstein, BLZ 213 522 40, Kontonr. 14978, Verwendungszweck Kirchengemeinde Zarpen Dachschaden

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Spaziergang durch Nordelbien:

Nordelbien Webring

Mitglieder im Webring

Kirchenjahr

  Für Christen gibt es Einschnitte und Höhepunkte im Jahr,
auf die sie sich vorbereiten und die sie feiern.
Es sind Festzeiten und Feste im Kirchenjahr.
Im Mittelpunkt fast aller Feste steht Jesus Christus.
Anlass ist oft ein Ereignis, das schon Jahrhunderte zurückliegt.
In vielen Kirchen hängen an Altar und Kanzel besondere Tücher.
Man nennt sie Paramente. Sie haben verschiedene Farben
je nach Festen im Kirchenjahr.

Die liturgischen Farben sind:

weiß

die Farbe Jesu Christi
die Farbe der Reinheit

kennzeichnet alle hohen Feiertage
und alle die Sonntage, die
in besonderem Maße mit Jesus Christus
zu tun haben


Weihnachten, Ostern und jeweils die Zeit danach,

Christi Himmelfahrt, Gründonnerstag, Ewigkeitssonntag

und einige andere

violett

die Farbe der Vorbereitung
die Farbe der Buße

kennzeichnet alle Sonn- und Feiertage,

die mit Buße, mit Einkehr und Vorbereitung zu tun haben

Adventszeit, Passionszeit als Vorbereitungszeit

auf Weihnachten bzw. Ostern, Buß- und Bettag

rot

die Farbe des Feuers
die Farbe des Blutes

kennzeichnet alle Feste, die mit der Kirche

zu tun haben (wegen der roten Farbe des Blutes,

das die Märtyrer der frühen Kirche vergossen haben)

Pfingsten, Reformationstag, aber auch

andere Kirchenfeste wie Konfirmation,

Einführungen von Pfarrerinnen und Pfarrern,

Gemeindefeste u. Ä.

schwarz

die Farbe des Todes
die Farbe der Trauer

kennzeichnet den Tod und die Trauer

Karfreitag und Karsamstag

grün

die Farbe der Natur

kennzeichnet die festlose Zeit

alle übrigen Sonn- und Feiertage


Kirchenjahr: 

Die erste Festzeit im Kirchenjahr ist die Adventszeit.

 

Als die Isrealiten in großer Not waren, verkündigten die Propheten, dass eines Tages ein Befreier käme. Er würde das Volk aus aller Not herausführen, Gerechtigkeit schaffen und den Menschen ihre Angst nehmen... Christen sehen in Jesus den Befreier, der im Neuen Testament die Namen Messias, Christus, Menschensohn, Gottessohn oder Sohn Davids trägt. In der Adventszeit erinnern wir uns an sein Kommen. In Gottesdiensten und in Andachten denken wir darüber nach, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist.

Weihnachten und Erscheinungsfest

 
In der Weihnachtszeit erinnern wir uns an die Geburt Jesu. Die Evangelisten Matthäus und Lukas erzählen davon. Mit Jesus fing eine neue Zeit für die Menschen an, weil er sie auf Gottes Friedensreich hinwies...
 
Weihnachten ist für viele Menschen das wichtigste Fest im Jahr. Sie wollen friedlich Zusammensein und die Festtage genießen.

Weltgebetstag

 

Der Weltgebetstag wird in der ersten Märzwoche gefeiert. Er wird jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet. Sie laden die Frauen in der ganzen Welt zum Gebet ein. Alle beschäftigen sich mit den Nöten und Sorgen der Menschen in diesem Land und bitten Gott um Hilfe.

 

  Passionszeit

 

Jesus sprach vom Reich Gottes. Er sagte: "Das Reich Gottes ist nahe, wo Menschen sich für Gott entscheiden. Bei euch fängt es an!" So beschreibt Jesus das vollendete Reich Gottes: Hungernde werden gesättigt, Traurige getröstet, Schuldigen wird vergeben. Den Sanftmütigen wird die Erde gehören!...

 

Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten von diesem Reich nichts wissen. Sie nahmen Jesus gefangen und verurteilten ihn. Sie ließen ihn kreuzigen... Ein besonderer Tag ist dabei der Karfreitag, an dem Jesus gekreuzigt wurde.

Ostern

 

Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es beginnt in der Nacht vor dem Ostersonntag. Das Licht, die Sonne oder das Feuer sind Zeichen für Ostern. Sie deuten die Auferweckung Jesu an. Er ist gestorben, aber Gott hat ihn zu neuem Leben erweckt. Daran denken die Christen, wenn sie Ostern feiern.

 

Sie glauben: Das Reich Gottes hat begonnen. Eines Tages wird es von Gott vollendet werden.

Himmelfahrt

 

An diesem Tag, 40 Tage nach Ostern, denken wir Christen daran, dass wir Jesus nicht mehr sehen können, weil er bei Gott ist.

 

Dennoch ist Jesus bei uns, wenn wir von ihm Geschichten erzählen und das tun, was er uns aufgetragen hat. Die Christen in der ganzen Welt warten darauf, daß Jesus wiederkommen und Gottes Reich vollenden wird.

Pfingsten

 

Die Jünger waren ängstlich und eingeschüchtert, als Jesus für sie nicht mehr sichtbar war. Sie lebten versteckt und zurückgezogen. Eines Tages, 50 Tage nach Ostern, erfüllte sie ein neuer Geist. Er kam wie Wind und Feuer über sie. Sie verloren alle Angst und traten ins Freie und begannen von Jesus zu erzählen...

 

Zu Pfingsten feiern die Christen den "Geburtstag" der Kirche.

Dreieinigkeitsfest

 

Der letzte Sonntag in der Osterzeit ist das Dreieingkeitsfest (Trinitatis). Wir erinnern uns an diesem Tag daran, dass Gott uns auf verschiedene Weise begegnen kann: im Heiligen Geist, wie den Freunden Jesu zu Pfingsten;

in Jesus Christus, dem auferstandenen Herrn;

im Schöpfer, der die Erde geschaffen hat und die Menschen in sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit führen möchte.

Erntedankfest

 

Wir danken Gott für die vielen Gaben, die er den Menschen in ihrem Leben schenkt: für die Früchte, die auf dem Feld wachsen, und für das Obst.

Wir danken für alle Gaben Gottes.

Wie Jesus teilen wir Gottes Gaben mit den Menschen, die nicht genug zum Leben haben.

Reformationstag

 

Martin Luther hat sich während seines ganzen Lebens mit der Bibel beschäftigt.

Dabei entdeckte er, dass die Menschen nicht in ständiger Angst vor Gott leben müssen.

Christen schauen auf Jesus Christus und wissen: Gott ist wie ein barmherziger Vater, der die Schuld vergibt.

Luther fand in der Bibel viele Gedanken, die in der Kirche nicht genügend beachtet wurden.

Er rief deshalb dazu auf, die Kirche zu erneuern.

Die evangelischen Christen fragen am Reformationstag wie Luther,

ob das Leben in ihrer Gemeinde der Bibel entspricht.

Buß- und Bettag

 Dieser Tag im Kirchenjahr ist ein Angebot für Christen, über ihr Leben nachzudenken. Im Gottesdienst bekennen sie ihre Sünden vor Gott und ihren Mitmenschen und bitten um Vergebung.

Friedensdekade

Seit einigen Jahren wird in den Kirchen die Friedensdekade gefeiert. Sie beginnt am Buß- und Bettag. Menschen versammeln sich zehn Tage lang jeden Abend in der Kirche, um für den Frieden der Welt zu beten. Jesus Christus verkündigte: "Freuen dürfen sich alle, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder sein."

Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

 

Am Totensonntag gedenken wir der Verstorbenen. Wir wissen, dass sie nach der Botschaft des Alten und des Neuen Testamentes nicht für immer tot sein werden. Gott wird sie auferwecken zu neuem Leben. Gott hat einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Wir feiern an diesem Tag die Hoffnung auf dieses Versprechen.

 

Am Totensonntag gehen viele Menschen auf den Friedhof, um an die Verstorbenen zu denken und die Gräber zu schmücken.



 

Texte entnommen aus "Den Glauben feiern", S.150 ff.

Mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig.