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Konzert

Sebastian Krumbiegel in der Kirche Zarpen

Warum ein Leben mit Haltung gut tut!
Das Thema Courage ist für Sebastian Krumbiegel nicht erst seit dem traumatischen Überfall auf ihn durch Rechtsradikale enorm wichtig. Schon als Jugendlicher in der DDR und während seiner Ausbildung im Thomanerchor fiel er durch sein rebellisches Naturell auf. Da kamen die Umbrüche, die zum Ende der DDR führten, gerade recht.
Jetzt zieht Sebastian Krumbiegel eine Zwischenbilanz seines Lebens und verknüpft seine Biographie mit zeitgeschichtlichen Ereignissen. Denn beides gehört untrennbar zusammen. So lernen wir ihn aus mehreren Perspektiven kennen: als Popstar und Musiker, als Zweifler und sozial Engagierten.
Und Krumbiegel offenbart seine zentralen Fragen: Wann habe ich mich für etwas stark gemacht? Wann fehlten mir Mut und Haltung? Und was habe ich daraus gelernt?

 

Tickets im Vorverkauf bei Bäckerei H.Rohlfs in Zarpen und Reinfeld, unter www.luebeckticket.de und www.eventim.de 

Einlass: 18 Uhr | Beginn: 19 Uhr

 

 

 

Gemeindebrief

#himmelwärts

Alles über das neue Projekt und die Sanierungen in unserer Kirche finden Sie im neuen Gemeindebrief!

Die neue Ausgabe finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

 

Spendenprojekt I

Sitz!

Gerne möchten wir die Stühle im Gemeindesaal mit neuen Sitzpolstern versehen. Denn die Polster sind mittlerweile durchgesessen, haben Flecken oder Risse.

Da die Stühle sonst in einem guten Erhaltungszustand sind, ist es ökologisch und ökonomisch sinnvoll bei den Polstern zu investieren. 

Für jeden Stuhl kostet das neue Polster 50,- €. Immer, wenn wir über Kollekten oder Spenden das Geld für 10 Stühle gesammelt haben, werden diese restauriert. Solange bis alle 100 Stühle im Saal ein neues Polster haben.

Vielen Dank für Ihre Kollekte im Gottesdienst oder Ihre Spende an die "Kirchengemeinde Zarpen" IBAN: DE40 5206 0410 0106 4446 60 - Stichwort "Spende für Stühle".

Spendenprojekt II

Gut Pfad!

Für unsere neue Pfadfinder-Gruppe benötigen wir noch Ausrüstung:

Es beginnt mit den Halstüchern für jedes Kind à 5,- €

Stammesabzeichen und weitere Aufnäher für je 3,- bis 6,- €

Liederbücher für je 3,50 €

Mehrere Kothen (Schlafzelte für je 4-5 Kinder) kostet ca. 800,- €

und eine Jurte (Gruppenzelt) kostet ca. 2.000,- €

 

Wir freuen uns über jede Spende an "Kirchengemeinde Zarpen", IBAN: DE40 5206 0410 0106 4446 60, Stichwort "Spende Pfadfindergruppe Zarpen"

 

 

Kirchspielprozess

Ein Interview mit den Pröpsten

Die Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg hat beschlossen, dass sich die 35 Kirchengemeinden in den Prozess „Kirchenkreis 2030“ begeben. Warum dieser Schritt maßgeblich für die Zukunft von Kirche in der Region sein wird und weshalb im Zuge des Prozesses sogenannte Kirchspiele gegründet werden, erklären die beiden Pröpste, Dr. Daniel Havemann und Erich Faehling, im Interview.

 

Wozu dient eigentlich der Prozess „Kirchenkreis 2030“?
Faehling: Der Prozess „Kirchenkreis 2030“ wird helfen, die Arbeit von Kirche in unserem Kirchenkreis auf lange Sicht zukunftsfähig zu gestalten. Wir merken schon jetzt, dass dieser Prozess elementare Fragen anstößt: Was ist den Menschen an Kirche besonders wichtig und unverzichtbar; was ist die zentrale Aufgabe von Kirche in unserem Bereich des Landes? Wenn wir uns diesen Fragen stellen, haben wir die Chance, auch weiterhin attraktive Kirche ganz nah bei den Menschen zu sein. Das wollen wir.


Von welchen Herausforderungen sprechen Sie?

Havemann: In erste Linie sind wir zukünftig vom Fachkräftemangel im Pfarramt betroffen. Die Prognose lautet, dass es nordkirchenweit bis zum Jahr 2030 durch Pensionierungen und fehlenden Nachwuchs etwa ein Drittel weniger Pastorinnen und Pastoren geben wird. Wir sprechen hier von ca. 600 Personen. Das aufzufangen und weiterhin eine gute pastorale Versorgung zu bieten, ist eine große Aufgabe.

 

Aus diesem Grund gibt die Nordkirche den Kirchenkreisen auf der Grundlage landeskirchlicher Solidarität eine Obergrenze für die Anzahl der künftig zu verteilenden Pastorinnen und Pastoren vor. Was bedeutet das konkret für den Kirchenkreis?
Havemann: Erst einmal finde ich es gut und richtig, dass die Landeskirche so handelt, weil es für Verteilungsgerechtigkeit sorgt und die Kirchenkreise untereinander nicht in einen Wettbewerb treten. Das hat aber natürlich für uns Auswirkungen. Derzeit rechnen wir damit, dass wir im Jahr 2030 im Kirchenkreis statt der derzeit 67 Pfarrstellen nur noch 44 besetzen können.

 

Inwieweit befasst sich jetzt der Prozess „Kirchenkreis 2030“ mit dieser Problematik?
Faehling:
Wir nehmen die Chance wahr, Kirche und kirchliche Arbeit in ihrer Ausrichtung und ihrem Wirken auf den Prüfstand zu stellen und neu zu gestalten. Der Prozess beinhaltet die Möglichkeit, bestehende Strukturen bei Bedarf aufzubrechen und zu modernisieren. Es lohnt die Frage, wofür wurden Pastorinnen und Pastoren eigentlich ausgebildet? Seelsorge und Predigt, Unterricht und Beziehungsarbeit mit Menschen aller Generationen. Welche Arbeit ist unter solchen Vorgaben unverzichtbar? Was muss eventuell sogar ausgebaut werden? Aber auch: Was wird reduziert, und worauf verzichten wir? Welche Tätigkeiten können Pastorinnen und Pastoren an andere Berufsgruppen oder an das Ehrenamt abgeben, ohne dass es an dieser Stelle zu Überforderung kommt? Mit welchen gesellschaftlichen Gruppen können wir die Arbeit an und mit den Menschen teilen? All diese Fragen werden in dem Prozess mitgedacht.

 

Havemann: Die Vorschläge hierzu sollen direkt aus den Kirchengemeinden kommen. Es ist eine bewusste Entscheidung, den Gemeinden hier den größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu lassen und im Rahmen der extra dafür gegründeten Kirchspiele die veränderten Bedingungen kreativ und eigenverantwortlich mit Leben zu füllen. Wir sind überzeugt, dass vor Ort gut eingeschätzt werden kann, welche zukünftige Strukturen in den Regionen passend sind. Gemeinden sind unterschiedlich und dürfen ihre eigenen Wege verfolgen. Vielleicht wird die Kirche unter diesem Prozess bunter.

 

Bitte sagen Sie ein paar Sätze zu den neuen Kirchspielen.
Faehling:
In der Planung sind elf Kirchspiele, deren Zusammenstellung derzeit von den Gemeinden diskutiert werden. Bis zur Mai-Synode soll es dazu Klarheit geben. Wenn sich Gemeinden schon früher auf ein gemeinsames Kirchspiel einigen, entscheidet die Synode über diese bereits am 16. Februar. Die neuen Kirchspiele ersetzen übrigens nicht die bisherigen Kirchengemeinden. Sie stellen lediglich einen regionalen Handlungsraum da. Die Idee ist, dass mehrere Kirchengemeinden im Blick auf die zu erwartende Situation ihre Zusammenarbeit neu organisieren und intensivieren. Offen, ehrlich, kreativ und ohne Angst. Für welche Formen einer Zusammenarbeit man sich dann entscheidet, ist offen und liegt bei den Gemeinden.

 

Wie sieht der weitere Zeitplan im Prozess aus?
Faehling: Die Kirchspielzusammensetzungen klären sich endgültig bis zum Mai 2019. Spätestens ab diesem Zeitpunkt können die beteiligten Gemeinden in die Beratungen gehen, wie sie sich in der Region die künftige Zusammenarbeit vorstellen und welche inhaltlichen Schwerpunkte dabei verfolgt werden. Diese Vorschläge werden untereinander ausgetauscht und letztlich dann der Synode zur Abstimmung vorgelegt.

 

Havemann: Wie schnell das vonstatten geht, liegt auch in den Händen der einzelnen Kirchspiele. Wir werden niemanden ausbremsen, machen aber auch keinen unnötigen Druck. Wichtig ist, dass ein Ergebnis gefunden wird, das die Bedürfnisse möglichst vieler Menschen in den Kirchspielen befriedigt. Der Kirchenkreis wird eine befristete Projektstelle einrichten, die die Gemeinden bis 2024 unterstützt. Dann sollen die neuen Wege klar sein, damit der „Kirchenkreis 2030“ kommen kann.

 

 

 

Zeitungsartikel

Presseschau

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